Wie Deutschland während der Korona-Krise ihre Solidarität zeigen

Wie die Menschen in Deutschland während der Korona-Krise ihre Solidarität zeigen

Von der guten Nachbarschaft bis hin zu Spenden, werfen Sie einen Blick auf einige der Möglichkeiten, wie Menschen in ganz Deutschland in diesen beispiellosen Zeiten ihre Unterstützung füreinander zeigen.

In ihrer Rede vor der Nation in der vergangenen Woche sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Corona-Krise die größte Herausforderung für Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg sei und dass es seitdem keine Ursache mehr gebe, für die unsere kollektive Solidarität so wichtig gewesen sei.

Wir werfen einen Blick auf die Art und Weise, wie die Menschen in ganz Deutschland in diesen beispiellosen Zeiten ihre Unterstützung für ihre Mitbürger gezeigt haben.

Corona Virus Pandemie Deutsche halten zusammen

Danke für die Mitarbeiter an der Front

Während die Straßen im Land in den letzten Wochen unheimlich ruhig geworden sind, haben sich die Krankenhäuser in einen Bienenstock von hektischen Aktivitäten verwandelt, in denen das Gesundheitspersonal rund um die Uhr arbeitet, um denjenigen, die mit dem Virus kämpfen, die beste Behandlung zu bieten. Neben den Mitarbeitern des Gesundheitswesens haben sich auch die Mitarbeiter der Supermärkte und das Lieferpersonal weiterhin dafür eingesetzt, dass die Grundbedürfnisse der Menschen weiterhin erfüllt werden.

Um ihre Wertschätzung für diese “Corona-Helfer” zu zeigen, haben sich die Bürger auf ihre Balkone begeben, um denjenigen zu applaudieren, die ihre Gesundheit riskieren, um anderen zu helfen. Videos des nächtlichen Beifalls wurden in Münster und Hessen, Köln, Berlin, Leipzig, Hamburg und vielen anderen Regionen gezeigt.

In Stuttgart und Baden-Württemberg wurden vor Krankenhäusern und sogar auf Autobahnbrücken Transparente mit Dankesbekundungen aufgestellt.

Vor dem Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart ist ein Transparent zu sehen: “Vielen Dank für Ihre Dienste”.

Es gab auch zahlreiche Berichte über “Kochen für Helden”-Aktionen im ganzen Land. In Hamburg hat der Starkoch Tim Mälzer Lebensmittel an Ärzte, Pflegepersonal und Mitarbeiter von Supermärkten geliefert.

In NRW liefert ein lokales Restaurant Lebensmittel an Apothekenmitarbeiter und Pflegepersonal, und in Berlin bereitet das Michelin-Sterne-Restaurant Tulus Lotrek Feinschmecker-Mahlzeiten für Mitarbeiter des Gesundheitswesens zu.

Gute Nachbarn sein

Vor der Corona-Krise mögen viele von uns keine Ahnung gehabt haben, mit wem sie ein Gebäude oder eine Straße teilten. Aber angesichts der Bedrohung, die das Virus für bestimmte gefährdete Gruppen darstellt, sind im ganzen Land Nachbarschaftshilfegruppen entstanden, die sich bemühen, den Mitgliedern der Gemeinschaft zu helfen, die Dinge, die sie brauchen, noch zu bekommen.

“Corona-Hilfsgruppen” aus ganz Deutschland – von Aachen bis München, von Bonn bis Karlshagen – haben in den letzten zehn Tagen Tausende neuer Mitglieder gemeldet, die sich zur Unterstützung ihrer Nachbarn gemeldet haben.

In Wuppertal hat eine Gruppe von Studenten eine Gruppe namens Studenten für Senioren gegründet, in der junge Leute an der Universität mit einem Rentner zusammenkommen, dem sie beim Einkaufen helfen können.

Ein ähnliches Programm von Studenten begann letzte Woche in Hannover, und über 900 Freiwillige meldeten sich innerhalb von drei Tagen an, um einen telefonischen Einkaufslieferdienst für ältere Menschen anzubieten.

Spenden

Im ganzen Land sind viele Initiativen zur Geldbeschaffung entstanden, um denen zu helfen, die infolge der Corona-Krise in unerwartete finanzielle Not geraten sind.

Mehr als 3 Millionen Euro wurden bereits für das Programm #WeKickCorona gespendet, das letzte Woche von den deutschen Fußballnationalspielern Joshua Kimmich und Leon Goretzka gestartet wurde.

Ziel des Programms ist es, Hilfe für diejenigen zu finanzieren, die selbst Helfer sind, aber derzeit in ihren Möglichkeiten eingeschränkt sind, wie z.B. karitative Organisationen, Fördervereine, aber auch viele soziale Projekte.

Künstler sind eine Gruppe, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen ist, und das Programm #AktionTicketBehalten wurde eingerichtet, um Menschen zu ermutigen, keine Rückerstattung für abgesagte künstlerische Darbietungen zu verlangen.

Es gab auch zahlreiche Spendenaktionen, unter anderem von der Deutschen Orchester-Stiftung, die bereits Tausende für inzwischen arbeitslose Berufsmusiker gesammelt hat.

Blut spenden

Diejenigen, die es sich nicht unbedingt leisten können, zu spenden, aber etwas noch kostbareres gespendet haben – ihr Blut.

Nachdem das Deutsche Rote Kreuz in der vergangenen Woche einen Rückgang der Blutspenden gemeldet hatte, verzeichnete der Blutspendedienst im Nordosten in den folgenden Tagen eine “überwältigende” Resonanz, die die Versorgung mit Spenderblut in der Region sicherte.

In Karlsruhe meldete das Deutsche Rote Kreuz in den vergangenen Wochen noch mehr Blutspenden als sonst.

Nicole

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